::People of the sun::

Yeah, that'll do. Ta!

Archive for the 'Senegal' Category

Bus stop to hell

Busssssss

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Power cuts galore

Power on, power offDie Frage mit den vielen Unbekannten war: Kann man von Dakar aus remote arbeiten? Also, so richtig, mit allem, was man benoetigt? Das Ergebnis vorweg: Ja, kann man, allerdings ist das mal wieder, wie so oft im Leben, nicht ganz so einfach. Hauptproblem ist spannenderweise die ziemlich instabile Stromversorgung. Falls man wirklich  vorhat, 8 Stunden aus dem Homeoffice arbeiten zu wollen hilft ein Stapel Akkus, ein Notstromaggregat oder der Umzug in die Naehe eines Ministers ziemlich zuverlaessig.  Die staendigen Stromprobleme wirken sich ausserdem auf die Internetverfuegbarkeit aus, DSL-Anschluesse sind zwar relativ weit verbreitet und stabil, helfen aber auch nicht weiter, wenn der Strom dann wieder einmal weg ist.
Unabhaengigkeit von diesem Teufelskreis erkauft man sich in Form von Internet via Mobilfunk, die beiden grossen Anbieter Orange und Expresso bieten jeweils Sticks und passende Prepaid-Vertraege an. Expresso bekam den Zuschlag, da sich das Angebot ein bisschen flexibler gab und die Firma innovativer wirkte. Der Stick bringt dann allerdings ein ziemlich fieses Stueck Software fuer ExpressoWindows mit, welche leider auch zum Buchen des gewuenschten Tarifs benoetigt wird und die Freunde aus der Mac- und Linuxfraktion mal wieder aussen vor laesst. Belohnt wird man mit ungefiltertem und proxylosem Surfvergnuegen ohne irgendeine spuerbare Art von Einschraenkung, die IP-Verbindung ist, fuer einen Connect durch die Luft, schnell und stabil, die Latenz bleibt  im normalen Rahmen und kommt ohne spontane Einbrueche daher. Mobilfunk scheint in Dakar die einzige Technologie zu sein, die wirklich gut funktioniert und regelmaessig gewartet wird. Das Setup meiner Windows 7 – Arbeitsmaschine sieht dann so aus: Der Cisco VPN Client verbindet mich in die Firma, via Dropbox verschiebe ich Dokumente, X-Lite Free sorgt fuer die Anbindung zum Voip-Account von Sipgate und ins Telefonnetz und Pidgin, sowie Skype sorgen fuer die Chatanbindung. Bislang laeuft das Setup zuverlaessig und ohne nennenswerte Produktivitaetseinbrueche, sieht man mal von gelegentlichen spontanen Strandbesuchen ab. :-)

Sound of the day: 311 – Down

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Gut, ja, gut

Beach timeYoffEs ist gut wieder in Dakar zu sein, vor allem natuerlich wegen Reg. Auch wenn es hier oft relativ anstrengend ist, macht Dakar sehr viel Spass, natuerlich auch wegen des Wetters. Der erste Eindruck, nachdem man es irgendwie aus dem ziemlich chaotischen Flughafen geschafft hat: Es stinkt, es ist dreckig, es ist laut und es ist ziemlich unuebersichtlich. Nichtsdestotrotz, ich mag es sehr! :-)
Ja, Dakar ist schon ziemlich anstrengend. Viele Menschen kommen aus den Doerfern mit relativ grossen Erwartungen nach Dakar um relativ schnell ganz ordentlich enttaeuscht zu werden. Grossstaedte ziehen scheinbar auf der ganzen Welt nicht nur Erfolgshungrige und Fleissige, sondern eben auch Scharlatarne und Ueberlebenskuenstler an. Kennenlernen moechte man dabei nicht wirklich jeden von Ihnen. Waehrend es in Deutschland relativ einfach ist Munch, MunchEnd of African Worldden meisten Menschen aus dem Weg zu gehen, gelingt dies hier eher schlecht, zumal man als Weisse ziemlich auffaellt und oft als kleine Attraktion gesehen wird. Problematisch ist zusaetzlich das total verquere und paradiesartige Bild von Europa, dem Land des Reichtums und der Shoppingszentren, wo jeder direkt und ohne Umwege Zugang zu Geld, Wohlstand und einer trockenen Bleibe ueber dem Kopf hat. Weisse werden hier oft als Chance zu eigenem Wohlstand gesehen, als Kontaktmoeglichkeit mit dem Konsum und dem schnellen Geld. Oft ist es daher schwer zu unterscheiden, ob eine Kontaktaufnahme freundlicher, interessierter oder schlicht und einfach ausnehmerischer Art ist. Fairerweisse muss gesagt werden, dass das natuerlich nicht ueberall so ist… abseits der Touristenmaerkte und Hotelanlagen ist der Kontakt mit Senegalesen in der Regel sehr, sehr angenehm. Die Leutchen sind interessiert und freuen sich ueber jedes nette und informative Gespraech.
Tja, und wenn ihr selbst wissen wollt wie’s hier ist, muesst ihr uns wohl oder uebel besuchen kommen. Ihr seid, wie immer, herzlich willkommen! :-)

Nirvana – Come As You Are

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Har!

Winter my ass

Joyeux Noël – Frohe Weihnachten – Merry Christmas!

:-)

Sound of the day: Caesars – Winter Song

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Auf der Suche nach dem perfekten Ticket

As saidSchnoewJa, richtig, die Anreise koennte man schon als beschwerlich bezeichnen. Nicht nur der Temperaturunterschied hat sich als relativ anstrengend erwiesen, nein, die ewige Warterei am Flughafen machte das Erlebnis auch nicht unbedingt angenehmer. Traditionell meldet sich unser Winter, meiner Erinnerung nach jedenfalls, irgendwann im Januar, spaetestens Februar um uns mit schlechten Wetter und ein wenig mehr als noetigem Schnee zu nerven. 2010 hatte sich die Wetterfee aber etwas ganz besonderes ausgedacht und uns schon ab Mitte November mit eiskalten Temperaturen und Schnee bedacht. Vielen Dank. Spannenderweise wurde das Wetter kurz vor meiner erneuten Abreise in den Senegal dann auch so richtig schlecht. Deutschland sollte durch die Naehe zu Skandinavien zwar einiges gewohnt sein, schafft es aber trotzdem regelmaessig bei dem ersten anstaendigen Schnee komplett zu Schnoew IIFrankfurter Flughafen, AIAIAIAIAIAIIAversagen. So kam es wie es kommen sollte: Puenktlich zum Abreisetag versank unser schoenes Deutschland ziemlich buendig im Schnee. Harhar. Normalerweise haette das Szenario bei mir nicht mehr als ein haemisches Laecheln und unglaeubiges Kopfschuetteln erzeugt, als Leittragender der Misere hat es mich dann allerdings doch eher ziemlich genervt. Nach 12 Stunden Warterei am Frankfurter Flughafen und 3 Flugzeugausfaellen habe ich es endlich geschafft einen Flug nach Madrid zu ergattern. Anstrengend dabei war vor allem, dass mit jedem Ausfall das Ticket ungueltig wurde und man sich einer relativ sportlichen Prozedur unterziehen musste. Zuerst stuerzte man sich todesmutig auf eine Flughafenmitarbeiterin, erklaerte, dass der Flug ausgefallen sei und man das Gepaeck gerne wieder vom Band holen moechte, um danach wieder einige Stunden in der Schlange auf der Suche nach dem perfekten Ticket verharren zu duerfen. Aber, koennte alles schlimmer sein. Ich bin ja schliesslich angekommen. :-)

Sound of the day: Noisia – Split the Atom

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To eat or not

Fleisch. Mmh, lecker. Clash Die Frage des Tages ist ziemlich oft: Will ich dies oder jenes wirklich essen oder eher doch nicht? Gerade bei fliegenden Haendlern muss man sich das tatsaechlich ein paar Mal ueberlegen, der Gesundheit zuliebe.  In den meisten senegalesischen Restaurants und Kneipen kann man meist ganz gut und auch recht guenstig essen, auf Maerkten oder an kleinen Staenden kriegt man zudem oft allerlei Spannendes angeboten, wobei ich tendenziell vom Verzehr abraten wuerde, vor allem, wenn der Stand auch nur ein bisschen sportlich anmutet oder man keine Quelle sauberen Wassers weit und breit ausmachen kann. Den Magen habe ich mir bislang (erst) einmal richtig ordentlich verdorben und wie ihr euch denken koennt, war das kein Zuckerschlecken. Andererseits ist es aber auch nicht schlecht seinen Magen ein bisschen an die lokalen Koestlichkeiten zu gewoehnen. :-)
Moep Yeah Anyway, Dakar ist als Stadt insgesamt viel angenehmer als wir uns das am Anfang vorgestellt haben. Mittlerweile haben wir auch ein paar nette Straende gefunden an denen man es sich sehr gemuetlich machen kann. Ein ziemlich nettes Feature ist dabei die Moeglichkeit praktisch immer am Strand eine Matte oder einen Sonnenschirm (~1000 Franc/Tag) mieten zu koennen. Nicht dass man das  alles nicht auch selbst mitbringen koennte…aber, der Trick ist, dass es eh vor Ort und nicht wirklich teuer ist und die Jungs dafuer den Platz sauber und aufgeraeumt halten. Ngor, Yoff und Le Virage sind zurzeit die Straende der Wahl wobei der letztgenannte imho der netteste Strand ist und man dort ausserdem auch surfen kann. Yeah. Surfboards koennen direkt vor Ort geliehen werden, ich rate zum harten feilschen, um nicht zu heftig Le Virage ILe Virage IIabgezogen zu werden. Bonus: Die   fliegenden Haendler scheinen am Le Virage auch ein bisschen weniger  penetrant zu sein. Allerdings muss man sich darauf gefasst machen, auch nach dem 3ten Besuch nicht erkannt zu werden…die Leutchen scheinen weisse Gesichter nicht gut auseinanderhalten zu koennen. Faierweise muss ich zugeben, dass es uns da auch nicht viel besser geht.

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Leben in Basic

Kutschen verboten Uni Eigentlich funktioniert in Dakar alles genauso wie in der Heimt, praktisch aber eben doch nicht. Als Weisser faellt man ueberhaupt schon ziemlich auf, mit unserer westlichen Kleidung sowieso. Daher: Egal, wo man hingeht, was man macht und was man vorhat…man hat die ganze Zeit das Gefuehl auf Schritt und Tritt von allen Umstehenden beobachtet zu werden. Wenn dann die deutsche Introvertiertheit auch noch auf die senegalesische Offenheit trifft, kann es einem schnell zu viel werden. Viele fliegende Haendler kommen oft schon im Laufschritt angelaufen, wenn sie uns erspaeht haben. Meist hilft ein freundliches “Non, merci!”, bei einigen sehr anhaenglichen Gesellen kann es aber auch passieren, dass sie uns noch ein Stueck begleiten und auf Wolof oder Franzoesisch zutexten. Am Anfang war das alles ziemlich laestig, Fruehstueck Markt irgendwann haben wir uns aber komischweise daran gewoenht, zumal man dem ein oder anderem Dialog auch etwas interessantes entlocken kann. Die Leutchen sind in der Regel auch ziemlich freundlich und wollen uns eben einfach ihre Waren verkaufen, am liebsten ueberteuert. Preise sind ueberhaupt so ein Thema. Als Weisser bezahlt man bei den meisten Sehenswuerdigkeiten zusaetzlich zu den normalen Gebuehren oft noch einen saftigen Zuschlag. Richtig offiziell ist das dann oft nicht, wehren kann man sich meistens aber auch nicht wirklich. Ziemlich schnell faellt auf, dass man ziemlich lange und ausgiebig Feilschen muss, um halbwegs vernueftige Preise zu erzielen. Das nimmt einem niemand uebel, allerdings darf man sich auf haarstreubende Geschichten und wuetende Gesichter einstellen. Die Wut ist allerdings direkt Monument de la Renaissance africaine verzogen, sobald man sich auf einen Preis geeinigt hat. Das Gezetter ist Teil des Konzepts. Reg’s Gastfamilie hat fuer uns die Faustregel aufgestellt, dass wir jeden Preis vierteln koennen und am Ende 50 Franc aufschlagen sollen, um einen fairen Preis zu erzielen. So billig wird es fuer uns oft nicht, was dann aber auch nicht wirklich tragisch ist, weil eigentlich alles im Vergleich mit DE relativ guenstig ist. Anway, wir leben uns ein. :-)

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Status: All good

PenisBlick vom HausWir sind also wirklich in Dakar. Yeah. Der Flug verlief erfreulich unproblematisch, der Zwischenstop in Madrid ging auch ziemlich zuegig vorbei und, schneller als gedacht, standen wir im fernen Dakar am Zollschalter und warteten. Warten ist ueberigens eine Sache, die wir in den letzten Tagen haeufig und ausgiebig getan haben. Zwangsweise. Anyway, die Papiere sind in Ordnung, das Gepaeck in Empfang genommen und *BÄMM*, stehen wir mitten in Afrika, umringt von zahllosen “Helfern” die uns ihre Hilfe, ihr Taxi oder ihre Ziege andrehen wollen. Es ist Chaos pur! Polizisten und Militaers versuchen uns in die eine Richtung zu schieben, Helfer in die andere. Wir fluechten, nachdem Weg zur Uni Dach, II wir Franzi und Russel in der Menge ausgemacht haben und versuchen uns abholen zu lassen. Ziemlich schnell sind wir allerdings von knapp 10 extrem flinken Jungs umringt, die uns wieder entweder die Tasche tragen oder ein Taxi andrehen wollen. Die Luft ist unertraeglich schwuel, ich schwitze wie ein Schwein und bin froh als wir nach einigem Feilschen ein Fahrzeug zu einem halbwegs akzeptablen Preis zu unserer Bleibe kriegen. Die Fahrt durch Dakar bei Nacht schockt noch ein bisschen mehr. Alles sieht ziemlich fertig aus, den Strassen fehlt der Belag, alles ist dreckig und unfertig. Das Zimmer ist dann allerdings sehr nett und SonnenuntergangStrandsieht man mal davon ab, dass die   Klospuelung nicht funkioniert (Loesung: Eimer), die Dusche nur troepfelt (kalt) und es immer mal wieder Stromausfaelle gibt, ist eigentlich alles ganz prima. Wirklich. Und ja, die Gastfamilie ist sehr nett, ziemlich lively und hilft uns mit guten Tips weiter. Nicht gerade unwichtig, zumal eben doch vieles ein bisschen anders funktioniert. Wir sind auf jeden Fall gut angekommen und leben uns gerade ein. Yeah.

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Moving on

I wrote about it earlier and now it’s time to give you a heads-up: We’ll  leave on the 13th of October to Dakar and will stay there pretty much over the next 6 month. Reg will study while I will mostly hang around, interrupted by two months of work. Fair enough! The last weeks have been pretty rough and we had way too many things to consider, like health, for example. :-) Yes, we had to get vaccinated against nearly everything possible which, by the way, wasn’t too funny and even rather expensive. Be that as it may, we are ready to roll and have everything we need in place. In addition to it I had my last day in the office today for the next couple of weeks and am pretty happy about it. We even found a nice friend of Reg who will take good care of the house since she subleased half of it. We’re all good now. Yeah.

Well, I guess I’m just very happy someone looks after the snail-mail while I’m away…

Sound of the day: Supergass – Sometimes I Make You Sad

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Plans of travel

While realizing this year is pretty much half over we decided it’s time to do something different soon and explore another country. Reg is right now sorting out possibilities of getting a sponsorship deal and I’m trying to figure out which country I’d like to see most. We are not exactly sure where we are heading but we do know we will leave in October for about 5-6 months and either go see Africa or the south of France. Yeah.

We will keep you updated.

Sound of the day: rage against the machine – Clear the lane

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